100jährige Kalender
Was ist eigentlich ein HunderJährigerKalender ?
Du kannst ja mal bei der Suchmaschine Google danach suchen.
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Über die lange Zeit, seit es den Mensch gibt, wird das Wetter mehr oder weniger genau beobachtet.
Nicht immer hatte der Mensch Möglichkeiten zur Aufzeichnung seiner Beobachtungen. Durch die Erfindung von Schrift und Papier ging das schon einfacher. Noch heute sind viele alten Schiften recht gut erhalten.
Mit der Erfindung des Buchdrucks wurden Informationen für die breite Bevölkerung zugänglich und Informationen und Wissen konnte einfach und kostengünstig verteilt werden. Gut heute gibt es einen weiteren Schritt: das Internet. Einfach und relativ kostengünstig ist für "fast" Jedermann die Wissensquelle Internet erreichbar!
Wie gesagt, gab es in der Vergangenheit keine guten Möglichkeiten der Weitergabe von wichtigen Informationen, so hat man sich der mündlichen Erzählung bedient. Damit man sich die Informationen besser merken konnte, wurden diese in Gedichte, Lieder, Geschichten "verpackt.
Die BauernRegeln sind nichts anderes als die mündlich überlieferten Informationen!
Nach langer Einführung nun endlich zum Inhalt ;-)
| Monat |
BauernRegeln |
| Januar |
Abends windig, kann ein schlechter Frühling sein. Ist im Januar kein Winter gewesen, gibt's im April viel Regen und Näsen. Im Januar viel Regen und Schnee, tut Bergen, Tälern und Bäumen weh. Wenn der Januar viel Regen bringt, wird der Gottesacker gedüngt. |
| Februar |
In Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer heiß. Wenn der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht. Ist auch bis zum 22. Februar kalt, hat der Winter noch lange Halt. Sonnt sich die Katz' im Februar, so friert sie im März trotz Pelz und Haar. Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee. Heftige Nordwinde im Februar, vermelden ein fruchtbar Jahr. |
| März |
Donner im März, Frost im April. Wenn im März viele Winde wehen, wird's im Mai warm und scheen. Trockener März füllt die Keller. Feuchter, fauler März, ist der Bauern Schmerz. So viel Tau im März, so viel Reife im April und so viel Nebel im August. |
| April |
Aprilwärme und Regen machen den Schnecken die Wege. April trocken, macht die Keime stocken. Trockener Aprill, ist nicht der Bauern Will. Sei der April auch noch so gut, er schickt den Schäfern Schnee auf den Hut. Aprilschnee ist so gut wie Dünger. |
| Mai |
Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht. Mai-Regen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten. Abendtau und Kühl' im Mai, bringt allen Wein und vieles Heu. |
| Juni |
Wenn die Johanniswürmchen hell im Garten leuchten, dann ist gut Wetter zu erwarten. Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Im Juni Regen, nachher kommt er im Juli ungelegen. Sechs Wochen dauert ohne Frag' das Wetter am Medardustag. |
| Juli |
Was Juli und August nicht taten, das lässt der September ungebraten. Wenn im Juli die Bienen hoch bauen, kannst Du Dich nach Holz und Torf umschauen. Gibt Mariä Heimsuchung Regen, der wird auf vierzig Tag sich legen. Scheint im Juli die Sonne heiß, gibt's im Winter dickes Eis. |
| August |
Häufig starker Tau, hält den Himmel blau. August im Regen, der Sommer geht seine Wegen. Im August Wind aus Nord jagt Unbeständigkeit fort. Wenn's im August stark tauen tut, so bleibt das Wetter meistens gut. Ist es in der ersten Woche heiß, bleibt der Winter lange weiß. Sind Lorenz und Barthel schön, ist ein guter Herbst voraus zu sehn. |
| September |
September-Wetter warm und klar, heißt ein gutes nächstes Jahr. Fallen die Eicheln vor September-Ende ab, so steigt der Sommer früh ins Grab. Ist die Nacht vor Mchaeli hell, so soll ein strenger Winter folgen; regnet es aber an Michaeli, so soll der nächste Winter sehr gelind sein. Viel Eicheln um Michaelis, viel Schnee um Weihnachten. |
| Oktober |
Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht. Will das Laub nicht gern von den Bäumen fallen, so wird kalter Winter erschallen. In Oktober Sturm und Wind, der frühe Winter kommen sind. |
| November |
November hell und klar ist übel für das nächste Jahr. Sind Martini die Bäume alle kahl, macht der Winter nicht viel Qual. Wenn's im November donnern tut, so wird das nächste Jahr wohl gut. Fällt der erste Schnee in den Dreck, wird der Winter nur ein Geck. Ist es um Martini trüb, wird der Winter auch nicht lieb. |
| Dezember |
Viel Wind und Nebel in Dezember-Tagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen. Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee. Grüne Weihnachten, weiße Ostern. Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh. |
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100jährige Kalender
Infos zu den wichtigsten Bauernregeln der einzelnen Monate gibts unter BauernRegeln.
Eine LinkListe ist eine Seite mit vielen interessanten Links.
Es wird auch oft Linksammlung dazu gesagt...
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